{"id":125,"date":"2010-09-14T18:54:08","date_gmt":"2010-09-14T16:54:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cm-networks.de\/mobkomsys\/?page_id=125"},"modified":"2010-09-14T18:54:08","modified_gmt":"2010-09-14T16:54:08","slug":"bluetooth","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.cm-networks.de\/mobkomsys\/?page_id=125","title":{"rendered":"Bluetooth"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf dieser Seite finden Sie die L\u00f6sungen zu den Fragen und Aufgaben des Kapitels \u00fcber Bluetooth.<\/strong><\/p>\n<p>Anmerkung: Alle Antworten sind so kurz wie m\u00f6glich gehalten und setzen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis das Studium des jeweiligen Kapitels voraus. Weitere Erkl\u00e4rungen, Informationen, Details und Zusammenh\u00e4nge befinden sich im Buch in den jeweiligen Kapiteln.<\/p>\n<p><strong>Antwort 1: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die maximale Bluetooth Geschwindigkeit h\u00e4ngt davon ab, wieviele Teilnehmer in einem Piconetz Daten austauschen, wieviele Daten die einzelnen Teilnehmer zu einer Zeit \u00fcbertragen und welche Art von Multislot Pakete die Teilnehmer verwenden. Im g\u00fcnstigsten Fall kann in einem Bluetooth Netzwerk mit zwei Endger\u00e4ten, in dem ein Endger\u00e4t viele Daten und die Gegenstelle nur sehr wenige Daten zu senden hat eine \u00dcbertragungsrate von 723 kbit\/s erreicht werden.<\/p>\n<p><strong>Antwort 2: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">FHSS bedeutet, dass jedes Paket auf einer anderen Frequenz gesendet wird. Auf diese Weise wird vermieden, dauerhaft auf einem Kanal zu senden, der schon von einer anderen Technik (z.B. Wireless LAN) verwendet wird. Ausserdem braucht auf Grund dieser Technik f\u00fcr Bluetooth keine Sendekanaleinstellung in den Endger\u00e4ten gew\u00e4hlt werden. Mit Bluetooth wird das Adaptive Frequency Hopping eingef\u00fchrt. Wird festgestellt, dass eine bestimmte Frequenz dauerhaft gest\u00f6rt ist (z.B. durch ein in der N\u00e4he befindliches WLAN Netzwerk), kann diese Frequenz aus der Hopping Sequenz ausgeschlossen werden. Auf diese Weise werden \u00dcbertragungsfehler minimiert und die Beeinflussung anderer Systeme minimiert.<\/p>\n<p><strong>Antwort 3: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Inquiry ist eine allgemeine Bluetooth Suche nach bisher unbekannten Ger\u00e4ten. Ist ein Bluetooth Ger\u00e4t f\u00fcr andere Ger\u00e4te sichtbar, meldet es sich w\u00e4hrend des Inquiry Vorgangs und Ver\u00e4t dem Sucher seine Ger\u00e4teadresse. Ein Paging hingegen ist eine direkte Verbindungsaufnahme zu einem Bluetooth Endger\u00e4t, von dem schon die Ger\u00e4teadresse bekannt ist. M\u00f6chte ein Bluetooth Endger\u00e4t nur Verbindungsaufnahmen von Ger\u00e4ten zulassen, mit denen es schon zuvor kommuniziert hat, werden nur Antworten auf Paging Nachrichten geschickt, nicht jedoch auf Inquiry Nachrichten.<\/p>\n<p><strong>Antwort 4: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Bluetooth bietet eine Reihe von Stromsparmechanismen und Zust\u00e4nden: Connection-Hold: Ein Endger\u00e4t schaltet f\u00fcr eine bestimmte Zeit seinen Empf\u00e4nger ab. Connection-Sniff: Ein Endger\u00e4t schaltet f\u00fcr einen gewisse Zeit seinen Empf\u00e4nger ab. Zu festgelegten Zeitpunkten \u00fcberpr\u00fcft das Endger\u00e4t, ob der Master neue Daten schicken will. Falls nicht, wird automatisch wieder in den Ruhezustand zur\u00fcckgekehrt. Connection-Park: Ger\u00e4t gibt seine Device Adresse auf und \u00fcberpr\u00fcft nur sehr selten, ob der Master wieder Kontakt aufnehmen m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong>Antwort 5: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Link Manager hat folgende Aufgaben: Aufbau einer ACL-, SCO- oder eSCO Verbindung, Konfiguration der Verbindung, Einschalten der Enhanced Data Rate Modus, Durchf\u00fchrung eines Master-Slave Rollentausches, Pairing, Kontrolle der Authentifizierung und Verschl\u00fcsselung, Kontrolle des Adaptive Frequency Hoppings, Kontrolle der Stromsparmechanismen.<\/p>\n<p><strong>Antwort 6: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In der L2CAP Schicht sorgt der Protocol Service Multiplexer f\u00fcr die korrekte Verbindungsaufnahme des L2CAP Layers mit der n\u00e4chst h\u00f6heren Schicht bei der Verbindungsaufnahme. Ausserdem wird bei der L2CAP Verbindungsaufnahme zwischen zwei Ger\u00e4ten eine Connection ID f\u00fcr jede Seite vergeben, die fortan alle Pakete dieser Verbindung identifizieren. Somit ist gew\u00e4hrleistet, dass mehrere Verbindungen von einem oder mehreren Ger\u00e4ten gleichzeitig m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p><strong>Antwort 7: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">In der Service Discovery Datenbank sind Informationen \u00fcber alle Dienste abgelegt, die ein Endger\u00e4t anbietet. Durch Abfrage dieser Datenbank ist es einem anderen Bluetooth Endger\u00e4t m\u00f6glich zu erfahren, welche Dienste ein anderes Ger\u00e4t anbietet und wie diese Dienste angesprochen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Antwort 8: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Jedes Bluetooth-Profil, das die RFCOMM Schicht verwenden m\u00f6chte, muss sich bei der Service Discovery Datenbank registrieren. M\u00f6chte ein entferntes Ger\u00e4t auf dieses Profil zugreifen muss es die Datenbank nach der RFCOMM-Kanalnummer fragen, die diesem Profil zugeteilt worden ist. Die Nummer ist nicht fest, sondern wird vom Bluetooth Stack dynamisch vergeben. Deswegen ist es normalerweise notwendig, bei jeder Verbindungsaufnahme die Service Datenbank zu befragen, um die f\u00fcr den weiteren Verbindungsaufbau notwendigen dynamischen Parameter zu erfragen.<\/p>\n<p><strong>Antwort 9: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Autentifizierung: Zwei Bluetooth Ger\u00e4te k\u00f6nnen sich bei der Verbindungsaufnahme authentifizieren, wenn vorher ein Pairing durchgef\u00fchrt wurde. Auf diese Weise kann die Identit\u00e4t des jeweils anderen Endger\u00e4ts zweifelsfrei festgestellt werden. Autorisierung: Auf Dienstebene ist es m\u00f6glich, nur bestimmten Ger\u00e4ten den Zugriff zu erlauben. Dadurch wird erreicht, dass nicht alle authentifizierten, also bekannten Endger\u00e4te, einen Dienst nutzen k\u00f6nnen, sondern nur eine Auswahl.<\/p>\n<p><strong>Antwort 10: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Bluetooth ist ein sehr vielseitiges Kommunikationssystem, mit dem eine Vielzahl von unterschiedlichen Diensten realisiert werden k\u00f6nnen. Dies reicht vom Austausch von elektronischen Visitenkarten bis zum Aufbau einer Internetverbindung. Damit Bluetooth Ger\u00e4te von unterschiedlichen Herstellern zueinander kompatibel sind und somit die Dienste anderer Ger\u00e4te erkennen und nutzen k\u00f6nnen, gibt es bei Bluetooth die so genannten Profile. Ein Profil spezifiziert, wie ein Dienst funktioniert und wie dieser angesprochen werden kann.<\/p>\n<p><strong>Antwort 11: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Das Dial-Up Netzwerk (DUN) Profil verwendet auf der Client Seite das &#8220;DF\u00dc-Netzwerk&#8221; des Endger\u00e4tes. Auf der Server Seite, also auf dem Mobiltelefon, simuliert das DUN-Profil ein Modem, das \u00fcber AT-Kommandos angesprochen werden kann. Das Profil spezifiziert dabei die AT-Kommandos, die mindestens unterst\u00fctzt werden m\u00fcssen. Auf diese Weise kann eine leitungsvermittelte Internetverbindung aufgebaut werden. \u00dcber das DUN-Profil ist es auch m\u00f6glich, \u00fcber GPRS eine Internet Verbindung aufzubauen. Dazu sind folgende Erweiterungen notwendig, die nicht Teil des DUN-Profils sind, sondern in den ETSI Standards definiert sind. Auf dem Mobiltelefon ist ein PPP-Server implementiert, der die Verbindung des PPP-Client auf dem Mobiltelefon terminiert. Um keine leitungsvermittelte Verbindung aufzubauen, sondern den PPP-Server und den GPRS Verbindungsaufbau zu starten, wird statt einer Telefonnummer der String &#8220;*99***1#&#8221; vom Endger\u00e4t an das Mobiltelefon \u00fcbergeben. In den erweiterten Modemeinstellungen des Endger\u00e4tes muss zus\u00e4tzlich noch \u00fcber das AT-Komando &#8220;+cgdcont=1,&#8230;&#8221; der Access Point Name \u00fcbergeben werden, der im GPRS Netzwerk f\u00fcr die Verbindungsaufnahme verwendet werden soll.<\/p>\n<p><strong>Antwort 12: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">F\u00fcr die schnelle und einfache \u00dcbertragung von Dateien und Objekten gibt es die Object Exchange Profile. Dazu geh\u00f6rten das File Transfer Profile, das Object Push Profile und das Synchronization Profile.<\/p>\n<p><strong>Antwort 13: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Im Hands-Free Profile dient die Freisprecheinrichtung nur als Erweiterung des Mobiltelefons f\u00fcr Lautsprecher und Mikrofon. Die Verbindung zum Netzwerk wird weiterhin direkt \u00fcber das Mobiltelefon hergestellt. Im SIM-Access Profile ist es hingegen genau umgekehrt. Das Mobiltelefon dient nur noch als SIM-Kartenleser, der Rest des Mobiltelefons inklusive des GSM\/UMTS Sende\/Empfangsmodul ist abgeschaltet. \u00dcber die Bluetooth Verbindung kann im SIM-Access Profile die Freisprecheinrichtung auf die SIM-Karte zugreifen und alle Aktionen durchf\u00fchren, als ob die SIM-Karte direkt in der Freisprecheinrichtung w\u00e4re. Diese Freisprecheinrichtungen sind teurer als jene mit Hands-Free Profil, da diese eine komplette Mobiltelefoneinheit inklusive GSM\/UMTS Modul beinhalten. Vorteil ist jedoch, das eine Au\u00dfenantenne verwendet werden kann. Ausserdem kann im Mobiltelefon das SIM-Access Profile und das Headset Profile gleichzeitig konfiguriert sein. W\u00e4hrend das Mobiltelefon im Auto ist, wird \u00fcber die Freisprecheinrichtung telefoniert. Verl\u00e4sst der Besitzer das Auto und nimmt sein Mobiltelefon mit, werden ankommende Gespr\u00e4che automatisch auch an das Headset weitergeleitet. Dies ist mit dem Handsfree Profil nicht so einfach m\u00f6glich, da das Telefon dann nicht weiss, ob es einen ankommenden Anruf \u00fcber das Handsfree oder das Headset Profil weiterleiten soll.<\/p>\n<p><strong>Antwort 14: <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Gerade im PDA Segment kommen vermehrt Ger\u00e4te auf den Markt, die sowohl Bluetooth, als auch Wireless LAN unterst\u00fctzen. Die WLAN Unterst\u00fctzung ist vor allem f\u00fcr \u00f6ffentliche Hotspots ideal, sowie auch f\u00fcr das Webbrowsing zuhause, falls dort ein WLAN Access Point aufgestellt ist. Die eingebaute Bluetooth Funktionalit\u00e4t bietet optimale Konvektivit\u00e4t zu anderen Ger\u00e4ten wie z.B. Mobiltelefonen, um Kontakt mit dem Internet herzustellen, falls kein WLAN Hotspot zur Verf\u00fcgung steht. Ausserdem kann der PDA \u00fcber die Bluetooth Option ohne vorherige Konfiguration auch schnell Dateien, Termine, Visitenkarten mit anderen PDAs oder PCs austauschen. Gerade in solchen Endger\u00e4ten erg\u00e4nzen sich WLAN und Bluetooth hervorragend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dieser Seite finden Sie die L\u00f6sungen zu den Fragen und Aufgaben des Kapitels \u00fcber Bluetooth. Anmerkung: Alle Antworten sind so kurz wie m\u00f6glich gehalten und setzen f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis das Studium des jeweiligen Kapitels voraus. 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